Am 22. Juni 2023 nahm das Fatima-Weltapostolat an der jährlichen Versammlung der Moderatoren internationaler Vereinigungen, kirchlicher Bewegungen, neuer Gemeinschaften und anderer Einrichtungen teil, die vom Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben in Rom veranstaltet wurde. Das Thema lautete: Mit Petrus auf Mission: Apostolizität, das Herz der Identität der Bewegungen.

encontro dicastérioAn der Jahrestagung des vatikanischen Dikasteriums nahmen Prof. Michael Ogunu, der Internationale Präsident des Fatima-Weltapostolats, und der Direktor des Internationalen Sekretariats, Nuno Prazeres, mit etwa 150 weiteren Personen aus 85 Bewegungen aus allen Kontinenten teil.

Die Begegnung gedenkte dem 25. Jahrestag des ersten Internationalen Kongresses der kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften.

Das Treffen, das in der Generalkurie der Jesuiten stattfand, begann mit der Feier der Heiligen Messe, gefolgt von den einleitenden Worten von Kardinal Kevin Farrell, Präfekt des Dikasteriums. In seinen Worten betonte er, dass die Bewegungen den universalen Auftrag der Kirche, nämlich die Evangelisierung, nicht vergessen dürften. Außerdem bestehe die Herausforderung der Apostolizität heute nicht so sehr darin, auf das zu schauen, was wir in der Vergangenheit erreicht haben, sondern auf das, was in der Zukunft noch erreicht werden kann. Ziel müsse es sein, »den Glauben weiterzugeben, Jesus allen und überall näher zu bringen«. Dies muss geschehen, indem die Kreativität wiederentdeckt wird, um das Evangelium zu verkünden, mit einem neuen Stil und neuen Methoden, damit die Botschaft die Menschen erreicht. Der beste Weg, das Evangelium zu verkünden, sei durch das Zeugnis des Lebens, in der Familie und in der Gemeinschaft mit anderen. Es müsse eine besondere Liebe zu den Armen und Benachteiligten geben.

Nach der Einführungsrede des Kardinals hielt Pater Paolo Prosperi eine Ansprache, in der er einige Herausforderungen hervorhob, mit denen die Vereinigungen konfrontiert werden. Er erinnerte die Teilnehmer daran, dass „die apostolischen Vereinigungen Ausdruck des missionarischen Wesens der Kirche sind".

In der Mittagspause interagierten die Teilnehmer miteinander und lernten die verschiedenen Realitäten der Vereinigungen besser kennen. Nach der Pause wurde die Arbeit mit einer Sitzung fortgesetzt, die den Zeugnissen der Teilnehmer gewidmet war, um zu erzählen, wie sie in diesen Jahren die Herausforderung des apostolischen Lebens in Liebe und Dienst angenommen und gelebt haben.

Das Treffen endete mit einem Wort der Ermutigung von Kardinal Kevin Farrell an alle: „Lasst euch von den Herausforderungen nicht entmutigen. Wir müssen durch unsere Vereinigungen ein neues Leben, einen neuen missionarischen Geist in der Kirche installieren".

Prof. Michael Ogunu und Kard. Kevin Farrell