AIS DEAuf der ganzen Welt beten Kinder am 18. Oktober 2023 den Rosenkranz. Diese Gebetsinitiative des Hilfswerks "Kirche in Not" zielt darauf ab, den Glauben an die Kraft des Gebets neu zu entfachen. Die weltweite Kampagne ist eine Einladung, sich an die Worte Unserer Lieben Frau von Fatima zu erinnern, dass das kindliche und vertrauensvolle Gebet des Rosenkranzes die Welt verändern, das Böse besiegen und Frieden bringen kann.

Das Fatima-Weltapostolat ist, wie in den vergangenen Jahren, ein Partner dieser Initiative, hilft bei ihrer Verbreitung und lädt seine Mitglieder, Familien, Pfarreien, Katecheten und Lehrer ein, am 18. Oktober gemeinsam mit Kindern den Rosenkranz für Frieden und Einheit auf der Welt zu beten. Melden Sie hier Ihre Teilnahme an dieser Initiative an. 

Mit Kindern gemeinsam den Rosenkranz zu beten wird die Einheit in der Kirche und zwischen den Völkern stärken. Wir alle sind dazu aufgerufen, über Grenzen hinweg eine im Gebet vereinte Familie zu bilden. Aus dem Gebet wächst die Liebe zu Gott und zum Nächsten. Der Rosenkranz öffnet unsere Herzen für konkrete Hilfe für Flüchtlinge, Bedürftige und Arme, in welche Christus selbst leidet.

An diesem Tag werden die Kinder auch den Rosenkranz in der Erscheinungskapelle in Fatima, Portugal, in Verbundenheit mit vielen anderen Kindern auf der Welt, beten.

Am 2. September 2023 weiht das nationale Zentrum des Fatima-Weltapostolats in der Tschechischen Republik eine exakte Nachbildung der kleinen Erscheinungskapelle von Fatima in Koclířov ein. 

CapelinhaDer feierlichen Einweihung geht ein zweitägiges theologisch-pastorales Symposium voraus, das am 31. August beginnt und an dem führende Persönlichkeiten aus der Tschechischen Republik und dem Ausland teilnehmen werden. Unter ihnen wird auch der Rektor des Heiligtums von Fatima aus Portugal sein.

Diese Nachbildung der Kapelle von Fatima soll die Verbindung mit dem Heiligtum von Fatima stärken und den Gläubigen aus Ost- und Mitteleuropa, die diesen Ort besuchen, helfen, in ihrer Marienverehrung zu wachsen, insbesondere durch das Rosenkranzgebet und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier: www.cm-fatima.cz und hier www.capelinha.cz

Der Weltjugendtag Lissabon 2023, dessen Thema sich um das biblische Zitat „Maria stand auf machte sich eilig auf den Weg" (Lk 1,39) dreht, wird von mehreren marianischen Bezügen und Symbolen geprägt sein, von denen einige sichtbar mit den Erscheinungen von Fatima verbunden sind. Die Anwesenheit der Statue Unserer Lieben Frau von Fatima in der Abschlussmesse mit Papst Franziskus in Lissabon bestätigt dies.  

NS FatimaAuf Wunsch des lokalen Organisationskomitees des Weltjugendtags Lissabon 2023 wird die Statue Unserer Lieben Frau, die in der Erscheinungskapelle des Heiligtums von Fatima verehrt wird, auf dem Altar der Abschiedsmesse stehen, die am Sonntagmorgen, am 6. August, in Lissabon mit dem Heiligen Vater stattfinden soll. Es ist das 13. Mal, dass die Statue der Muttergottes ihre Kapelle in Fatima verlässt. Am Tag zuvor wird Papst Franziskus in ihrem Heiligtum mit den Pilgern zu Unserer Lieben Frau von Fatima für den Frieden in der Ukraine und in der Welt beten.

Auch das Fatima-Weltapostolat beteiligt sich an der Dynamik und dem Programm des Weltjugendtages. Zum einen durch die Gruppen von Jugendlichen, die mit unserem Apostolat verbunden sind und zu diesem Ereignis anreisen. Zum anderen auch durch die Begrüßung der Pilger, die an diesen Tagen Fatima besuchen, durch das Sekretariat.  

Darüber hinaus wird das Fatima-Weltapostolat über sein Sekretariat in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen „Movimento da Mensagem de Fatima" mit einem Stand auf der WJT-Messe vertreten sein. Das Ziel ist es, die Botschaft von Fatima und unsere Fatima-Vereinigungen zu verbreiten. Es wird ein festes Team von Freiwilligen geben, die jeden Passanten willkommen heißen und Informationen über die Erscheinungen der Muttergottes anbieten, entweder durch informelle Gespräche oder durch ein Fatima-Online-Quiz.

»Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht« (Lk 1,50) ist das Thema, das der Heilige Vater für den III. Welttag der Großeltern und älteren Menschen gewählt hat, der am Sonntag, den 23. Juli, nahe dem liturgischen Gedenktag an die Heiligen Joachim und Anna, Großeltern Jesu, und nur wenige Tage vor Beginn des Weltjugendtages in Lissabon stattfinden wird.

idoso 06082020181547272Dem Aufruf von Papst Franziskus folgend, hat das Dikasterium für Laien, Familie und Leben das Fatima-Weltapostolat dazu eingeladen, den Welttag der Großeltern und der älteren Menschen, wenn möglich mit einer feierlichen Eucharistiefeier, zusammen mit den Großeltern und den älteren Menschen zu feiern. Gleichzeitig werden wir auch dazu ermutigt, junge Menschen einzuladen, einsame alte Menschen in ihren Gemeinden zu besuchen.

Um die Vorbereitung auf diesen Tag zu unterstützen, hat das Dikasterium eine Reihe von pastoralen Hilfsmitteln vorbereitet, die verwendet werden können. Die pastoralen Hilfsmittel sind auf der Website des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben erhältlich. Siehe hier.

In diesem Jahr wird der Heilige Vater am 23. Juli um 10.00 Uhr im Petersdom in Anwesenheit von Großeltern, älteren Menschen und ihren Familien einer feierlichen Liturgie vorstehen.

Am 22. Juni 2023 nahm das Fatima-Weltapostolat an der jährlichen Versammlung der Moderatoren internationaler Vereinigungen, kirchlicher Bewegungen, neuer Gemeinschaften und anderer Einrichtungen teil, die vom Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben in Rom veranstaltet wurde. Das Thema lautete: Mit Petrus auf Mission: Apostolizität, das Herz der Identität der Bewegungen.

encontro dicastérioAn der Jahrestagung des vatikanischen Dikasteriums nahmen Prof. Michael Ogunu, der Internationale Präsident des Fatima-Weltapostolats, und der Direktor des Internationalen Sekretariats, Nuno Prazeres, mit etwa 150 weiteren Personen aus 85 Bewegungen aus allen Kontinenten teil.

Die Begegnung gedenkte dem 25. Jahrestag des ersten Internationalen Kongresses der kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften.

Das Treffen, das in der Generalkurie der Jesuiten stattfand, begann mit der Feier der Heiligen Messe, gefolgt von den einleitenden Worten von Kardinal Kevin Farrell, Präfekt des Dikasteriums. In seinen Worten betonte er, dass die Bewegungen den universalen Auftrag der Kirche, nämlich die Evangelisierung, nicht vergessen dürften. Außerdem bestehe die Herausforderung der Apostolizität heute nicht so sehr darin, auf das zu schauen, was wir in der Vergangenheit erreicht haben, sondern auf das, was in der Zukunft noch erreicht werden kann. Ziel müsse es sein, »den Glauben weiterzugeben, Jesus allen und überall näher zu bringen«. Dies muss geschehen, indem die Kreativität wiederentdeckt wird, um das Evangelium zu verkünden, mit einem neuen Stil und neuen Methoden, damit die Botschaft die Menschen erreicht. Der beste Weg, das Evangelium zu verkünden, sei durch das Zeugnis des Lebens, in der Familie und in der Gemeinschaft mit anderen. Es müsse eine besondere Liebe zu den Armen und Benachteiligten geben.

Nach der Einführungsrede des Kardinals hielt Pater Paolo Prosperi eine Ansprache, in der er einige Herausforderungen hervorhob, mit denen die Vereinigungen konfrontiert werden. Er erinnerte die Teilnehmer daran, dass „die apostolischen Vereinigungen Ausdruck des missionarischen Wesens der Kirche sind".

In der Mittagspause interagierten die Teilnehmer miteinander und lernten die verschiedenen Realitäten der Vereinigungen besser kennen. Nach der Pause wurde die Arbeit mit einer Sitzung fortgesetzt, die den Zeugnissen der Teilnehmer gewidmet war, um zu erzählen, wie sie in diesen Jahren die Herausforderung des apostolischen Lebens in Liebe und Dienst angenommen und gelebt haben.

Das Treffen endete mit einem Wort der Ermutigung von Kardinal Kevin Farrell an alle: „Lasst euch von den Herausforderungen nicht entmutigen. Wir müssen durch unsere Vereinigungen ein neues Leben, einen neuen missionarischen Geist in der Kirche installieren".

Prof. Michael Ogunu und Kard. Kevin Farrell