Das internationale Sekretariat des Fatima-Weltapostolats veröffentlichte ein Festbuch mit den Feierlichkeiten des hundertjährigen Fatima-Jubiläums, in englischer Sprache, mit dem Titel: „FATIMA CENTENARY AROUND THE WORLD”. Das Buch wurde am vergangenen 13. Oktober 2019, am Jahrestag der letzten Erscheinung Unserer Lieben Frau in Fatima, vorgestellt.

Mit 160 illustrierten Seiten stellt das Buch, durch wunderschöne Bilder und Texte, einige der Hauptaktivitäten und Feiern des Fatima-Weltapostolats während des Jubiläumsjahres 2017, vor, um so dem hundertjährigen Jubiläum der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima zu gedenken. Eine spezielle Einlage wird den Feierlichkeiten im Heiligtum von Fatima gewidmet, vor allem der Wallfahrt von Papst Franziskus nach Fatima und der Heiligsprechung der Seherkinder Francisco und Jacinta Marto.

Die Verantwortlichen und die Mitglieder des Fatima-Weltapostolats in Asien, Afrika, Europa, Amerika und Ozeanien trugen mit ihren eingesandten zu diesem Buch bei.

Prof. Américo López-Ortiz, internationaler Präsident des Fatima-Weltapostolats, schreibt in der Einleitung, dass „dieses schöne Buch nicht nur ein schönes Erinnerungswerk über die Feierlichkeiten ist, sondern auch eine Art der Evangelisierung und Katechese darstellt, die den Gläubigen hilft, die Wunder des Herzens der Mutter zu verstehen und zu schätzen.“

Das Buch kann von nun an beim Internationalen Sekretariat in Fatima erworben werden. Wenn Sie auch ein Exemplar erwerben möchte, besuchen Sie unser Onlineshop: https://shop.worldfatima.com/

Das Fatima-Weltapostolat in den Philippinen veranstaltet vom 11. bis zum 18. August einen siebentägigen Bildungskurs im Exerzitienhaus Don Bosco, in Talisay City, Cebu, Philippinen. Dieser Intensivkurs ist für alle Vorsitzende des Fatima-Weltapostolats in- und außerhalb der Philippinen gedacht.

Diese Initiative gehört zu den Prioritäten des Fatima-Weltapostolats, welche eindringlich auf die Notwendigkeit der „Bildung von Verantwortlichen, Laien und Familien über die weiterhin aktuelle und relevante Botschaft von Fatima“ hinweisen. Sie ist außerdem ein Ergebnis des 3. Asiatischen Kongresses des Fatima-Weltapostolats, der im vergangenen Februar in Kalkutta, Indien, stattfand.

Das Programm dieses Bildungskurses ist in zwei Haupteinheiten eingeteilt und wird verschiedene Themen bearbeiten, die sowohl auf die katechetischen Elemente der Botschaft von Fatima, als auch auf für die Evangelisierung erforderlichen Kommunikationstechniken eingehen.

Die Notwendigkeit der Weiterbildung im Apostolat ist überdies eine direkte Antwort auf die Worte Unserer Lieben Frau, als sie am 13. Juni 1917 zu den Hirtenkindern sagte: „Ich möchte, dass ihr lesen lernt…“. Die Vorsitzenden des Fatima-Weltapostolats müssen eine grundlegende und tiefe Kenntnis der Botschaft besitzen, um diese ihrerseits den anderen zu übermitteln und sie dazu zu ermutigen, den Aufrufen Unserer Lieben Frau in Fatima Folge zu leisten.

Die internationale Jahreswallfahrt am 12. und 13. Mai in diesem Jahr im Heiligtum von Fatima, Portugal, wird vom Erzbischof von Manila, Philippinen, Kardinal Luis Antonio Tagle, präsidiert werden.

Somit wird dem Asiatischen Kontinent eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da auch die Pilgeranzahl aus dieser Region in Fatima von Jahr zu Jahr steigt. So zählte das Heiligtum von Fatima in den ersten vier Monaten dieses Jahres zum Beispiel 60 asiatische Pilgergruppen, die sich zu den offiziellen Feierlichkeiten im Heiligtum anmeldeten. Die zahlreichste Personengruppe kam hierbei aus Südkorea, gefolgt von den Philippinen und Sri Lanka.

Das Fatima-Weltapostolat, das ebenfalls eine massive Präsenz in den Philippinen hat, ermutigt seine Mitglieder, die Erfahrung einer Fatima-Wallfahrt zu machen, indem es ihnen die Botschaft Unserer Lieber Frau näherbringt und so den Wunsch erweckt, wenigstens einmal im Leben nach Fatima zu kommen. In dieser Linie und dem pastoralen Thema des Heiligtums von Fatima für das Jahr 2019 folgend, veranstaltet das Fatima-Weltapostolat in den Philippinen Ende Mai sein 22. Nationales Treffen in der Stadt Tangum, mit dem Thema: „Zeit der Gnade und Barmherzigkeit: Dank sagen für die Wallfahrt in der Kirche und für die Jugend in den Philippinen“.

Am 20. Februar feiern wir das liturgische Fest der heiligen Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto. Auf der gesamten Welt steigt die Verehrung der neuen heiligen Kinder und viele Gemeinden und Vereinigungen gedenken diesem Tag bereits mit verschiedenen liturgischen Feierlichkeiten.

Im Fatima-Heiligtum der Stadt Valenzuela, in den Philippinen, zum Beispiel, wurde für dieses Jahr ein dreitägiges Programm zu Ehren des Hl. Francisco und der Hl. Jacinta zusammengestellt.

Im Heiligtum von Fatima, Portugal, beinhaltet das Programm eine Vigilfeier am 19. Februar mit dem Rosenkranzgebet, der Lichterprozession und der Verehrung der Heiligen an ihren Gräbern. Die Feier wird am 20. mit dem Rosenkranzgebet in der Erscheinungskapelle fortgeführt, gefolgt von einer Prozession mit den Ikonen der heiligen Kinder Francisco und Jacinta bis zur Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit, wo dann eine Heilige Messe stattfinden wird. Am Nachmittag findet in derselben Basilika ein katechetisches Treffen für Kinder statt.

In Brasilien wird ebenfalls zum ersten Mal der städtische Feiertag „Tag der Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto“ in Juranda, Stadt der Diözese Campo Mourão, in Paraná, begangen, der Heimatstaft von Lucas, dem Kind des Wunders, das den Weg für die Heiligsprechung der beiden Hirtenkinder geöffnet hat.

Historische Anmerkung:

Francisco Marto wurde am 11. Juni 1908 in Aljustrel geboren, seine Schwester Jacinta Marto kam am selben Ort, am 11. März 1910, zur Welt. In ihrer bescheidenen Familie lernten sie Gott und die Heilige Jungfrau Maria kennen und lieben. 1916 sahen sie dreimal eine Engelserscheinung und 1917 erschein ihnen die Heilige Jungfrau Maria sechs Mal. Jedes Mal wurden die Kinder zum Gebet und zur Buβe für die Wiedergutmachung der Sünden der Welt, die Bekehrung der Sünder und den Frieden auf der Welt aufgefordert. Beide folgten dieser Aufforderung mit ihrer gesamten Kraft. Immer mehr in ihrer Liebe zu Gott und den Seelen entflammt, hatten sie ein einziges Ziel: zu beten und zu leiden, gemäß den Bitten des Engels und der Jungfrau Maria. Francisco verstarb am 4. April 1919 und Jacinta am 20. Februar 1920. Der heilige Papst Johannes Paul II. reiste am 13 Mai 2000 nach Fatima, um die Kinder seligzusprechen. Papst Franziskus kam am 13. Mai 2017, zur Hundertjahrfeier der Erscheinungen, nach Fatima und sprach beide Hirtenkinder heilig, als erste heilige Kinder, die keine Märtyrer waren.

Das Fatima-Weltapostolat hat, als Teil seines Programms, bereits auf allen Kontinenten regionale Kongresse veranstaltet, um Mitgliedern einer bestimmten Region die Gelegenheit zu bieten, sich zu treffen und über ortsspezifische Apostolats-Angelegenheiten zu diskutieren. Im vergangenen Februar fand der dritte asiatische Kongress des Fatima-Weltapostolats in Kalkutta, Indien statt. Der erste Kongress wurde 2006 in den Philippinen und der zweite 2009 in Südkorea veranstaltet.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht (auf Englisch) dieses Treffens: